Therapiemöglichkeiten für Rosacea/Couperose

Symptomatologie der Rosacea(Couperose), Gesichtsrötungen, Äderchen

Die Therapie der Rosacea und der Couperose ist oft langwierig und verlangt eine gute Selbstbeobachtung. Kälte oder Wärme können die Hauterscheinungen negativ beeinflussen. Daher ist es wichtig, dass der Betroffene die Haut gut beobachtet und verschlechternde Kälte- oder Wärme-Einflüsse meidet. Als Kälteschutz im Winter hilft das Auftragen von pflegenden Cremen, Vaseline. Der Tee- oder Kaffeekonsum sollte vermindert oder besser noch ganz eingestellt werden. Ebenso sollte ein zu hoher Blutdruck behandelt werden, da er sich schlecht auf die betroffene Gesichtshaut auswirken kann. Patienten, die durchblutungsfördernde Arzneimittel einnehmen, sollten diese vom Arzt kontrollieren lassen.

Die Therapie richtet sich nach dem Ausmass der Erkrankung. Lassen sich die Hautveränderungen im Stadium I mittels Laser und der täglichen Anwendung von speziellen Cremes behandeln (auch als Prophylaxe), benötigt man im Stadium II oft entzündungshemmende Externa für die äusserliche und die innerliche Anwendung. Ab dem 3. Stadium sollte man über eine chirurgische Sanierung der Gesichtshaut im Sinne einer Abtragung der Talgdrüsenwucherungen nachdenken. Ebenfalls sollte der Magen-Darm-Trakt überprüft und behandelt werden.

Therapiemöglichkeiten der perioralen rosaceaartigen Dermatitis

Vor der Therapieeinleitung sollte der Arzt mit der Patientin die Ursachen der PRD eruieren. Die auslösenden Faktoren müssen gemieden und abgestellt werden. Auf Kosmetikprodukte, Reinigungsmittel etc. sollte am Anfang ganz verzichtet werden. Patientinnen, die lange mit Cortison behandelt wurden, fällt es oft schwer, auf diese zu verzichten, denn der Auslass von Cortison verschlechtert die Hautproblematik erstmals. Oft dauert es Monate, bis sich die Gesichtshaut ohne Cortison verbessert. Wichtig ist am Anfang die konsequente Pflege mit den auf die Patientin abgestimmten Externa. Oftmals wirken sich fett-feuchte Umschläge positiv auf die Hauterkrankung aus. Unterstützend zur Behandlung können sich Urlaube im Hochgebirge oder am Meer zeigen. Es ist wichtig, berufliche und private Stress-Situationen zu meiden, oft hilft hierbei ein autogenes Training. Naturheilkundliche Behandlungen (z.B. mit Bach-Blüten, homöopathischen Behandlungen, Hypnotherapien oder Darmsanierungen bringen ebenfalls sehr gute Erfolge.
Gerne beantworte ich Ihre weitern Fragen in einem persönlichen Gespräch.

Dr. med. Vadym Volpov
Facharzt für Dermatologie & Venerologie; Phlebologie

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