Symptomatologie der Bowen-Karzinom, Morbus Bowen, Erythroplasie de Queyrat
Wichtig für die Therapie des Morbus Bowen sowie des Bowen-Karzinoms ist die frühe Diagnosestellung mittels einer Probeentnahme durch den Facharzt. In diesen Fällen sind beide Krankheiten mit hoher Sicherheit heilbar. Nur die mikroskopisch - histologische Untersuchung kann den Verdacht des Dermatologen bestätigen.
Die beste und die sicherste Behandlung besteht darin, den Tumor mit Sicherheitsabstand in gesunder Haut operativ zu entfernen. Dabei werden die modernsten microchirurgischen Operationstechniken angewendet. Solche Operationen werden meisten ambulant in der örtlichen Betäubung schmerzfrei durchgeführt. Nach der Entfernung wird der Tumor erneut feingeweblich (histologisch) untersucht. Damit kann Ihnen der Arzt die komplette Entfernung des Tumors bestätigen.
Es gibt noch weitere Verfahren, welche je nach Stadium und Art des Hautkrebses zur Therapie angewendet werden können. Dazu zählen die Bestrahlung, die Vereisung (Kyrotherapie), die Elektrodesikkation, die Kurrettage, die Chemotherapie oder die Laserbehandlung. Neu auf dem Markt sind die Lichttherapie (photodynamische Therapie, PDT) und tumorzerstörende Cremes (z.B. Aldara, Imiquimod, etc.). Diese Therapien werden in unserem Zentrum ebenfalls angewendet.
Meist stellt aber die Operation nach wie vor die beste Therapiemöglichkeit dar.
Wurde der Krebs erfolgreich therapiert, sollte eine regelmässige Hautkontrolle, mindestens jährlich, durch Ihren Hautarzt erfolgen.
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